Amanda | Substack
Schreiben In This Economy
Gedanken aus dem Alltag als Wannabe-Autorin im kapitalistischen System & Überlebenstipps für kreative Seelen ✨📖
Von Amanda
· Vor vor 8 Monaten gelauncht
Amanda
Autorin in der Quarterlife Crisis 🍝 ich schreibe über das kreative Leben trotz Kapitalismus. Immer mit einer Prise Rebellion ✨
Wenn der „Bock auf Arbeit“ sich meldet
magst du nicht den sommer oder magst du nicht den sommer im kapitalismus? die hitze zeigt uns wie fast nichts so deutlich dass das neoliberale gesellschaftssystem mit starren arbeitszeiten und vorgaben wie man sein leben zu leben hat einfach kaputt macht. einige gänge runter schalten und slow sein geht vor allem im sommer gut. aber eben nicht, wenn produktionsziele erreicht werden m ü s s e n …
Hot take: Ich will als Küntlerin Geld für meine Arbeit 🙃
Aber die Plattform! Aber die Erfahrung! Aber das Networking! Für so etwas gebe ich mich nicht mehr her
Das kenne ich nur zu gut…
Es gibt eine bestimmte Art von Erschöpfung, die nichts mit zu viel Arbeit zu tun hat. Sie entsteht, wenn man lange in Strukturen gearbeitet hat, die nicht für einen gebaut wurden. Wenn man täglich einen kleinen Teil der eigenen Energie dafür verwendet, zu passen, statt zu arbeiten.
Arbeitszeitbetrug bedeutet: Du musst jemand anderen um deine eigene Lebenszeit betrügen.
Der Arbeitgeber hat den Anspruch auf deine Zeit, nicht du. Und das ist schlimm.
Boreout: Warum Langeweile im Job kein Luxusproblem ist
Du kannst dich nicht noch weiter digital erschöpfen. Aber du kannst dich dazu entscheiden, alles mal kurz hinzuschmeissen, die Geräte abzuschalten, ein Buch in die Hand zu nehmen oder dich hinzulegen und an die Decke zu starren und dich in der radikalen, politischen Haltung des Nichtstuns zu üben.
Du mochtest noch nie einen Job und weißt nicht, was du beruflich willst? Diagnose: Du bist Künstler*in.
Zitat von Amie McNee:
„Ich hatte nie einen Job, den ich mochte. Ich hatte nicht mal einen, den ich tolerieren konnte. Ich habe sie alle gehasst. Ich fand sie gleichzeitig über- und unterfordernd. So langweilig und so anstrengend. […] In keinem anderen Beruf – außer Autorin – habe ich es jemals länger als ein Jahr ausgehalten.“